About

About

Wir alle sind miteinander verbunden. Durch Politik, Wirtschaft, durch Freundschaften und gemeinsame Interessen.

Wir müssen nur genau hinschauen.

Kommt Dir dieses Gefühl bekannt vor?

Eine fremde Stadt, irgendwo in Europa. Du weißt ganz genau, dass Du noch nie dage­we­sen bist. Und doch gibt es eine Ahnung von Ver­traut­heit, von Wie­der­erken­nen. Fuß­gän­ger­zo­nen, die sich glei­chen. Geschäfte, die sich ähneln. Gesprä­che über die­sel­ben The­men. Men­schen begeg­nen sich, lachen, strei­ten, dis­ku­tie­ren.

Schon seit Jah­ren habe ich bei Rei­sen und Begeg­nun­gen immer wie­der dar­über nach­ge­dacht, wie ähn­lich wir uns eigent­lich sind. Wir tei­len die glei­chen Hoff­nun­gen und Ängste. Wir reden über die glei­chen The­men — aber wir mer­ken es nicht.

Diskussionen ähneln sich — nur, wir können es nicht sehen!

Woran liegt das? Diese Frage habe ich jedem gestellt, der mit mir im ent­fern­tes­ten über das Thema sprach. Drei Gründe stell­ten sich irgend­wann her­aus:

  1. Am wich­tigs­ten: Die Spra­che. Wie sol­len wir Dis­kus­sio­nen in ande­ren Län­dern ver­ste­hen, wenn sie nur in Lan­des­spra­che geführt wer­den. Auch die Hand voll eng­lisch­spra­chi­ger Medien kann nicht alles spie­geln. Unsere Debat­ten blei­ben also meist natio­nal iso­liert, statt euro­pä­isch geführt zu wer­den.
  2. Wir reden nicht mit­ein­an­der, son­dern über­ein­an­der. Diese Beob­ach­tung ist sozu­sa­gen die direkte Folge. Über unse­ren Dis­kus­sio­nen liegt immer ein Fil­ter. Uns fehlt ein Medium, auf dem wir uns aus­tau­schen, inter­agie­ren kön­nen. Eine Platt­form sozu­sa­gen.
  3. Wir sind uns ähn­lich, aber immer­hin doch ver­schie­den.  Ein guter Witz ist nicht über­all ein guter Witz. Kul­tur spielt eine große Rolle. Es gibt kleine, aber feine Unter­schiede in unse­rer Sicht auf die Welt. Diese kann man aber sehen, respek­tie­ren, und sogar nut­zen!

Also: Ein europäischer Blog!

Diese Gedan­ken möchte ich mit die­sem Blog auf­grei­fen. Ich möchte dar­über schrei­ben, was uns ver­bin­det. Dar­aus folgt auch der Name die­ser Seite: Es geht darum, was wir gemein­sam, “in com­mon”, haben. Dazu führe ich Gesprä­che, teile meine eige­nen Beob­ach­tun­gen und hof­fent­lich mit der Zeit auch die Erleb­nisse und Gedan­ken mei­ner Leser. Denn auch hierzu soll die­ser Blog sich ent­wi­ckeln: Zu einer klei­nen Platt­form, um sich über das, was uns alle beschäf­tigt, aus­zu­tau­schen.

Und ich möchte Europa erklä­ren, es Euch ein Stück näher brin­gen: Europa zu ver­ste­hen hat nichts mit einer kom­pli­zier­ten mathe­ma­ti­schen Glei­chung zu tun. Es geht darum, sich ein­zu­las­sen und ein paar grund­le­gende Struk­tu­ren ken­nen­zu­ler­nen. Europa ist viel ein­fa­cher, als man denkt!

Schon in mei­nem Stu­dium hat mich das Thema Europa beschäf­tigt — und seit­dem nicht los­ge­las­sen. Spä­ter habe ich in Brügge Euro­päi­sche Poli­tik stu­diert, in Brüs­sel meh­rere Jahre gear­bei­tet und lebe nun in Ber­lin. Europa bedeu­tet für mich Begeg­nung und die Chance Dinge gemein­sam machen, die für einen allein nicht zu bewäl­ti­gen wären. Ich bin immer wie­der fas­zi­niert von der Offen­heit und den Mög­lich­kei­ten, die Europa bie­tet — so ganz anders, als man­che Vor­ur­teile glau­ben las­sen.